Die Mondfinsternis vom 8. / 9. November 2003

In der Nacht vom 8. auf den 9. November fand bei Wolkenfreiem Himmel eine totale Mondfinsternis statt. Nach einem leckeren Essen im Fiddlers und einem ebenso leckeren Milchkaffee im Café Heftig fanden sich auf dem Ö-Berg einige MAOten zur Beobachtung und Fotografie der MoFi ein. Es waren Michael Kunze mit Eltern, Helge Philipp, Volker Heesen, Siegfried Werner und ich.

Der helle Vollmond machte das Aufbauen der Instrumente ungewöhnlich leicht. Im Laufe der Zeit wurde es natürlich dunkler, bis auf dem Höhepunkt der kupferfarbene Mond hoch am Himmel stand. Er war von einer riesigen Sternenpracht umgeben: Grandios!

Die Reihenaufnahme oben rechts ist ein Komposit aus 16 Einzelaufnahmen. In der linken Aufnahme habe ich den Bereich der Totalität in einem Komposit zusammengefaßt.

Die nachfolgenden Aufnahmen machte ich mit meinem 8”-SCT und meiner DigiCam Casio QV-5700. Versorgt wurden beide Geräte über meinen transportablen 12 Volt-Akku. Die Kamera benötigt allerdings einen recht hohen Strom und mein Akku ist schon ca. 13 Jahre alt, daher mußte ich kurz vor Ende der Finsternis auf meinen Auto-Akku umschalten. Das war aber kein Problem.

 Aufnahmezeiten:

0:31 MEZ

0:46 MEZ

1:05 MEZ

1:09 MEZ

1:22 MEZ

1:29 MEZ

1:36 MEZ

1:40 MEZ

1:59 MEZ

2:13 MEZ

2:35 MEZ

2:47 MEZ

3:02 MEZ

3:02 MEZ

3:16 MEZ

3:19 MEZ

3:32 MEZ

3:39 MEZ

4:01 MEZ

4:06 MEZ

4:12 MEZ

Daten zur Finsternis:

Eintritt in Kernschatten

     0:32 MEZ

Beginn der Totalität

     2:06 MEZ

Mitte der Totalität

     2:19 MEZ

Ende der Totalität

     2:31 MEZ

Austritt aus Kernschatten

     4:05 MEZ

Teilweise habe ich jeweils zwei Bilder mit verschiedenen Belichtungszeiten gegenübergestellt, damit man sich vorstellen kann, wie der Teil des Mondes im Schatten auch schon während der partiellen Phase rötlich leuchtete.

Copyright der Fotos, Zeichnungen und Texte, wenn nicht anders vermerkt, bei Helmut Gröll

Graukeil zum Kalibrieren des Monitors: Kontrast und Helligkeit sollten so eingestellt werden, das alle Abstufungen sichtbar sind. Dabei sollte das weiße Feld wirklich weiß und das schwarze Feld dementsprechend schwarz - und nicht grau - erscheinen.