Die Sonnenfinsternis am 1. August 2008

Am Himmel standen einige Quellwolken, doch wir hatten Glück. Die Finsternis war - bis auf ein paar kleine Störungen zwischen dem 3. und 4. Kontakt - perfekt sichtbar.

Für die Totalität wurden 5 Aufnahmen verschiedenster Belichtungszeiten mit Fitswork überlagert. Dann wurde das Bild mit dem Larson-Sekanina-Filter berechnet und mit dem überlagerten addiert (unten links) und multipliziert (unten rechts). Die feinen Strukturen der Korona werden so durchgehend sichtbar gemacht. Das rechte Bild zeigt die Strukturen zwar deutlicher, das linke jedoch entspricht eher dem visuellen Eindruck. Der helle Fleck am rechten Mondrand ist eine Protuberanz.

Vergleich von Sonne und Mond

Links habe ich eine Aufnahme der Sonne kurz vor Beginn der Finsternis und ein Bild der Finsternis selbst (eigentlich ein Mondbild) kombiniert. Man sieht deutlich den unterschiedlichen Durchmesser der beiden Himmelskörper.

Sie unterscheiden sich allerdings nur knapp, daher kommt auch die kurze Dauer der Finsternis von 1 Minuten und 50 Sekunden zustande.

 

 

 

 

 

Dez 2. Kontakt

Rechts habe ich Aufnahmen um den 2. Kontakt herum kombiniert. Man erkennt deutlich das Verschwinden der Sonne hinter dem Mond.

Links: Ein sehr schöner Sonnenuntergang nach der Finsternis.

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Graukeil zum Kalibrieren des Monitors: Kontrast und Helligkeit sollten so eingestellt werden, das alle Abstufungen sichtbar sind. Dabei sollte das weiße Feld wirklich weiß und das schwarze Feld dementsprechend schwarz - und nicht grau - erscheinen.