Meine Fernrohre und ich ...

Mit der Astronomie beschäftige ich mich schon seit der Zeit der Mondlandungen. Im Laufe der Zeit haben sich schon ein paar Teleskope angesammelt. Oft mache ich ein ”quicky” mit meiner ”Russentonne”, einem 100/1000mm Maksutov auf einem Cullmann CT100 Titan-Stativ mit Manfrotto -Getriebeneiger MA 410 (einer Empfehlung von Manfred Hufer). Dieses Gerät ist einfach innerhalb von 2-3 min aufgebaut. Wenn ich allerdings ”seriös” beobachten möchte, dann schleppe ich meinen 10”-Newton auf einer EQ-6 nach draußen (beide besitze ich seit dem ATT 2005). Dieses Gerät steht nach ca. 15 min. Mit meinem 8”-SCT von Meade, dem 6”-Eigenbau-Newton und meinem ”historischen” 60mm-Refraktor beobachte ich zur Zeit überhaupt nicht mehr.

Das Bild rechts oben zeigt ein Wärmebild von mir. Georg Dittié hat es mit seiner Thermografie-Kamera aufgenommen und mir freundlicherweise überlassen.

Links: First light für meinen neues Hauptfernrohr, einen 10” Newton  f/4,7 (f=1200 mm). Jupiter zeigte sich beeindruckend im neuen Teleskop, obwohl ich es noch nicht justiert hatte. Einen Tag später hatte ich bereits eine Aufnahme mit der Webcam gemacht. Seitdem ist der Newton bereits 100.000x in den Garten oder auf den Ö-Berg gewandert.

Der Newton steht auf einer EQ-6, die ich mit dem SkyScan-Paket aufgerüstet habe. Zum SkyScan gehören neue Schrittmotore, eine neue Elektronik und eine Handsteuerbox.

Rechts sind mein 7x50 Feldstecher und mein 100/1000mm Maksutov abgebildet. Daneben ist noch ein 8x30 und ein 8x23 (Airdrop) im Einsatz.

Links im Bild ist mein 8” -SCT zu sehen: Ein modifiziertes Meade 2080. Erst nach dem Umbau des Okularauszugs war das Teleskop wirklich zu gebrauchen (Zero Shifting). Ergänzungen, wie der super 8x50mm Fraunhofer-Finder, der geniale Telrad (hier nicht montiert), die verstellbaren Gegengewichte und vernünftige Tragegriffe an der Gabel machen die Handhabung deutlich angenehmer.

Oben links steht mein 8”-SCT auf dem Ö-Berg, oben rechts auf der Terasse in Moers. In beiden Fällen ist das Instrument mit der ToUCam bestückt.

Oben links ist mein zweites Teleskop - ein 6”-Newton - abgebildet. Der Hauptspiegel stammt von Lichtenknecker aus Belgien. Der Tubus ist aus Holz gefertigt und hat einen quadratischen Querschnitt. Dadurch ist der Anbau von Zubehör denkbar einfach (keine Rohrschellen nötig). Als Leitrohr dient mein erstes Fernrohr, ein 60mm Refraktor. Die Konstruktionszeichnungen der Montierung stammen aus der Feder von Anton Stauss. Sie ist zwar relativ leicht zu bauen, läßt aber in Punkte Steifigkeit (vor allen Dingen im Verhältnis zur Masse) deutlich zu wünschen übrig. Oben rechts eine Nachtaufnahme des Newton im Garten meiner Eltern. Der Vollmond strahlt durch den Sucher. In dieser Nacht habe ich meine erste Mondaufnahme gemacht.

Links ist mein erstes Teleskop abgebildet. Es ist ein 60 mm-Refraktor von Neckermann. Immerhin besitzt es ein scharf abbildendes Fraunhofer-Objektiv. Ich habe damit Doppelsterne bis 1,8” getrennt.

Wie üblich ist die Montierung ziemlich wackelig und die Okular-Ausstattung billig (Huygens, Mittenzwey).

Die Aufnahme entstand 1984 anläßlich der partiellen SoFi. Mit meinem 6”-Newton war die Finsternis nicht zu beobachten (der Wald war im Weg ;-)

Copyright der Fotos, Zeichnungen und Texte, wenn nicht anders vermerkt, bei Helmut Gröll

Graukeil zum Kalibrieren des Monitors: Kontrast und Helligkeit sollten so eingestellt werden, das alle Abstufungen sichtbar sind. Dabei sollte das weiße Feld wirklich weiß und das schwarze Feld dementsprechend schwarz - und nicht grau - erscheinen.